Natur

Natur. Die hier gezeigten Naturaufnahmen bilden einen Ausschnitt einer Landschaft ab, so z.B. einen alleinstehenden Baum, einen Pilz, eine Feder im Wasser. So wird das Augenmerk auf das Detail eines großen Ganzen gerichtet und erhält dadurch seine eigene Bedeutung.
Tierfotografie gehört nach meiner Erfahrung zu den anspruchsvollsten Arten der Fotografie. Geduld und Ausdauer, letztlich aber auch Erfahrung spielen hier eine wesentliche Rolle. Oft passiert stundenlang nichts. Entweder taucht das Tier gar nicht erst auf oder es bewegt sich nicht. Letzteres durfte ich z.B. bei der Fotografie von Seehunden auf Helgoland erfahren. Oder die Tiere bewegen sich so schnell, dass es eine besondere Herausforderung darstellt, sie einerseits scharf abzulichten, zugleich aber auch an einer geeigneten Stelle im Bild zu platzieren.

Tierfotografie muss vorausschauend geplant werden. Das bedeutet, dass man ahnen sollte, wann eine Jagd losgeht oder wann der Vogel zum Flug ansetzt. Für diesen einzigartigen Moment muss bereits vorher alles vorbereitet sein. Die Fotografie sollte „auf Augenhöhe“ des Tieres stattfinden. Dies bringt oft stundenlanges Robben auf dem Boden mit sich. Am liebsten nehme ich Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum auf. Besondere Glücksmomente entstehen, wenn es gelingt, sie bei ihren jeweiligen Aktivitäten fotografisch einzufangen, etwa bei der Jagd, beim Fressen oder bei Revierkämpfen mit Artgenossen.

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